Kora újkori kálvinista mártírműfajok magyar földön Kora újkori kálvinista mártírműfajok magyar földön

Dátum
Szerzők
Csorba, Dávid
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Folyóirat ISSN
Kötet címe (évfolyam száma)
Kiadó
Debreceni Egyetemi Kiadó
Absztrakt
Leírás
Der Begriff Martyrium im allgemeinen Sinne ist fester Bestandteil sowohl der katholischen, als auch der kalvinistischen Tradition. In der Frühneuzeit, dem Zeitalter der Konfessionalisierung und der katholischen Gegenreformation und vor allem im 20. Jahrhundert finden sich zahlreiche Beispiele für die speziellen kalvinistischen Vitae Martyri. In diesem Beitrag wird die Rezeption der ungarischen kalvinistischen Weltanschauung im Kontext dieser Martyrien untersucht und dabei soll der Frage nachgegangen werden, durch welche Quellen, Themen und Gattungen diese Weltanschauung sichtbar gemacht wird. Weiterhin soll die vorliegende Analyse zeigen, wie sich diese Problematik zu den Märtyrern des 20. Jahrhunderts verhält.Bei der Untersuchung wurden sechs Kategorien aufgestellt. Dazu gehören einerseits individuelle Fälle, wie historische Beispiele, Privataufzeichnungen von Zeitgenossen und Biografien; andererseits kollektiven Repräsentationsstrukturen, wie die allgemeinen Leidensgeschichten in Kalendarien, sowie in sogenannten Märtyrer-Katalogen, Martyrbüchern. Hierbei ist unbedingt festzuhalten, dass die Märtyrer-Darstellungen weder von Gattungen, noch vom Zeitalter abhängig sind. Dementsprechend können diese Darstellungen als Exempel einer Predigt, oder als Teil einer Historie, oder als Egodokumente erscheinen und sowohl orthodox, als auch puritanisch gestaltet sein. In die Analyse der Problematik sollen daher all diese Quellen einbezogen werden.
Der Begriff Martyrium im allgemeinen Sinne ist fester Bestandteil sowohl der katholischen, als auch der kalvinistischen Tradition. In der Frühneuzeit, dem Zeitalter der Konfessionalisierung und der katholischen Gegenreformation und vor allem im 20. Jahrhundert finden sich zahlreiche Beispiele für die speziellen kalvinistischen Vitae Martyri. In diesem Beitrag wird die Rezeption der ungarischen kalvinistischen Weltanschauung im Kontext dieser Martyrien untersucht und dabei soll der Frage nachgegangen werden, durch welche Quellen, Themen und Gattungen diese Weltanschauung sichtbar gemacht wird. Weiterhin soll die vorliegende Analyse zeigen, wie sich diese Problematik zu den Märtyrern des 20. Jahrhunderts verhält.Bei der Untersuchung wurden sechs Kategorien aufgestellt. Dazu gehören einerseits individuelle Fälle, wie historische Beispiele, Privataufzeichnungen von Zeitgenossen und Biografien; andererseits kollektiven Repräsentationsstrukturen, wie die allgemeinen Leidensgeschichten in Kalendarien, sowie in sogenannten Märtyrer-Katalogen, Martyrbüchern. Hierbei ist unbedingt festzuhalten, dass die Märtyrer-Darstellungen weder von Gattungen, noch vom Zeitalter abhängig sind. Dementsprechend können diese Darstellungen als Exempel einer Predigt, oder als Teil einer Historie, oder als Egodokumente erscheinen und sowohl orthodox, als auch puritanisch gestaltet sein. In die Analyse der Problematik sollen daher all diese Quellen einbezogen werden.
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