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Tétel Szabadon hozzáférhető Imaginäre und reale Brücken als verbindende Elemente in kommunalen Beziehungen?(2024-10-21) Retterath, Hans-WernerIm Zusammenhang mit Städtepartnerschaften und anderen internationalen Kontakten wird oft von Brücken gesprochen. Im Allgemeinen wird dieses Wort positiv konnotiert, denn Brücken ermöglichen Interaktion und Kommunikation und schaffen im Idealfall enge Beziehungen. Vor allem in öffentlichen Erklärungen wird ihre verbindende Bedeutung hervorgehoben und gefeiert. Während zumeist von Brücken im metaphorischen Sinne die Rede ist, handelt es sich in einigen Fällen um reale Bauwerke, die zum Beispiel einem bestimmten Partner gewidmet sind, oder zwischen zwei Partnergemeinden aus verschiedenen Staaten stehen. Während die Bedeutung der ersteren im Symbolischen liegt, erfüllen die letzteren auch eine Funktion im eigentlichen Sinne. Im übertragenen Sinne können auch gemeinsame Elemente des täglichen Lebens eine Brücke bilden und Menschen zusammenführen, wie z. B. Bräuche, Herkunft, wirtschaftliche Einkommensquellen, geografische Lage und historische Erfahrungen. Reale Brücken können nicht nur Menschen und Städte verbinden, sondern auch als Denkmäler fungieren, die eine Beziehung immer wieder in Erinnerung rufen. Anhand der Beschreibung ausgewählter Beispiele von imaginären und realen Brücken geht der Artikel auch auf folgende Fragen ein: Ist die Brückenmetapher meist nur eine leere Floskel? Wie werden bildliche und tatsächliche Brücken von der Öffentlichkeit wahrgenommen? Sind imaginäre Brücken (z. B. einschlägige Aktivitäten, alltagskulturelle Ähnlichkeiten) und physische Brücken wirklich verbindende Elemente in der europäischen Vielfalt? Inwiefern sind sie hilfreich, um das Fremde zu verstehen? Der Artikel bezieht sich vor allem auf langjährige Forschungen des Autors zu Städte- und Gemeindepartnerschaften, aber auch auf einige andere bilaterale Beziehungen im mitteleuropäischen Kontext. Als Quellen dienen Beobachtungen, Umfragen, Medienauswertungen und andere Recherchemittel.Tétel Szabadon hozzáférhető Variationen von Friedenssehnsucht auf deutschen Ansichtskarten des Ersten Weltkriegs(2020-09-11) Retterath, Hans-WernerIn dieser Studie untersucht der Autor die Korrelationen zwischen Bildnachricht und handgeschriebener Nachricht auf deutschen Ansichtskarten im Ersten Weltkrieg. In der Forschungsliteratur wird zumeist behauptet, dass die Abbildungen und Nachrichten nicht miteinander korrelierten. Da infolge der zunehmenden Zensur während der Kriegszeit und Ansichtskarten von jedem gelesen werden konnten, erwähnten die Kartenschreiber nur selten irgendwelche Kritik am Krieg. Auf den ersten Blick kann dem zugestimmt werden. Jedoch kann der Autor nach eingehender Untersuchung von Vorder- und Rückseite der Karten und zusätzlicher Forschung in Adressbüchern, Archiven und historischer Literatur eine Verbindung zwischen beiden Kartenseiten und auch Kritik am Krieg aufzeigen. Anhand von sechs Ansichtskarten, die meist von Soldaten an ihre Familien gerichtet waren, entdeckt der Autor unterschiedliche kritische Haltungen zu Krieg und Frieden, die von der aktuellen Kriegslage, soziokulturellem Hintergrund der Verfasser und der offiziellen Kriegspropaganda dieser Tage abhingen. Manchmal steht die handgeschriebene Nachricht im Gegensatz zur affirmativen Nachricht der Kartenabbildung. Hierbei ist festzustellen, dass die Abbildung auf der Karte häufig als Tarnung benutzt wurde. Des Weiteren wurde die Friedenssehnsucht hauptsächlich mit Kartenillustrationen und -aufschriften mit christlichen Bezügen ausgedrückt. Wenn in diesem Fall der Schreiber die Brutalität des Krieges erwähnte, unterstrich er damit die Bildaussage der Karte.